Regeln für die Schulschachmannschaftsmeisterschaften in Baden-Württemberg

Stand: November 2018

  1. Es wird nach den Schachregeln der FIDE gespielt. Zusätzlich gelten folgende Bestimmungen.
  2. Jeder Mannschaftssieg wird mit zwei Punkten, jeder unentschiedene Kampf mit einem Punkt, der Verlust mit null Punkten gewertet.
  3. Für Platzierungen bei Rundenturnieren entscheiden:
    • Summe der Mannschaftspunkte
    • Summe der Brettpunkte aus allen Kämpfen
    • direkter Vergleich mit Berliner Wertung des Ergebnisses:
      1. Brett 5 Punkte,
      2. Brett 3 Punkte,
      3. Brett 2 Punkte,
      4. Brett 1 Punkt
    • Losentscheid
  4. Nur die Spielerinnen und Spieler selbst dürfen einen Remisvorschlag annehmen oder ablehnen und ein Remisangebot abgeben. Dabei dürfen Sie sich von niemandem beraten lassen. Betreuer werden als Zuschauer betrachtet. Spielerinnen und Spieler, die ihre Partie beendet haben, werden ebenfalls als Zuschauer betrachtet. Zuschauer haben von den Spieltischen einen angemessenen Abstand einzuhalten. Der Schiedsrichter entscheidet darüber, welcher Abstand angemessen ist.
  5. Zum Meldeschluss können beliebig viele Spielerinnen und Spieler in fester Reihenfolge gemeldet werden. Die Mannschaftsmeldung darf von der Aufstellung der Qualifikationsturniere abweichen. Nach Meldeschluss sind keine Nachmeldungen mehr möglich. Bei der Aufstellung ist die Reihenfolge der Spieler und Spielerinnen frei wählbar, darf aber während des Turniers nicht mehr geändert werden. Falsche Brettbesetzung zieht den Verlust der zu tief eingesetzten Spielerinnen und Spieler nach sich. Beim Einsatz von Ersatzspielerinnen und -spielern muss die Reihenfolge der Anmeldung beachtet werden. Beim Einsatz einzelner Spielerinnen und Spieler in mehreren Mannschaften kann sich nur eine dieser Mannschaften weiterqualifizieren. Bei der Freiplatzvergabe kann von dieser Regelung abgewichen werden.
  6. Das Badische bzw. Württembergische Schulschachfinale findet mit jeweils sechs Mannschaften pro Wettkampfgruppe statt (WK Grundschulen in Württemberg: acht Teams). Es wird im Vollrundensystem mit 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie nach Schnellschachregeln gespielt. Von den einzelnen Meisterschaften der Regierungspräsidien (Nordbaden und Südbaden bzw. Nordwürttemberg und Südwürttemberg) qualifizieren sich pro Wettkampfgruppe (WK) jeweils drei Mannschaften zum Badischen bzw. Württembergischen Schulschachfinale (WK Grundschulen Württemberg: vier Teams). Zu den Deutschen Schulschach-Mannschaftsmeisterschaften qualifiziert sich beim jeweiligen Landesfinale jeweils die bestplatzierte Mannschaft der WK 2, 3 und Mädchen. In der WK 4 qualifizieren sich die ersten beiden Mannschaften, in der WK Grundschulen die ersten vier. Der vierte dieser Plätze wird an den Sieger der WK GM vergeben. Die WK RS und die WK HS sind auf deutscher Ebene als eine gemeinsame WK offen ausgeschrieben. Es gibt in Württemberg zwei getrennt ausgetragene Landesfinals: eines der Grundschulen und Mädchenteams der Grundschulen sowie eines der übrigen WKs. Es werden dabei 5 Runden (Grundschulen: 7 Runden / 15 Minuten) im Schweizer System bei 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler und Partie absolviert. In Süd-Württemberg entfallen die Bezirksmeisterschaften zugunsten einer RP-Meisterschaft.
  7. Der Veranstalter bestimmt Turnierleiter, Schiedsrichter und ein evtl. Schiedsgericht. Diese sind spätestens zu Beginn des Turniers zu bestimmen und bekannt zu geben.
  8. Die Regelung der Qualifikation für das jeweilige RP-Finale in Baden und Württemberg bleibt den zuständigen Referenten überlassen. Diese soll allerdings den Referenten auf Bezirksebene rechtzeitig mitgeteilt werden.
  9. Die Landes-, RP- und Bezirksreferenten schicken die Ausschreibungen ihrer Turniere an den Webmaster der Schulschach-Homepage. Die Mailadresse lautet:

 

b-grill@t-online.de

 

Diese Regeln treten ab November 2018 in Kraft.

 

Tomislav Bodrozic, Schulschachreferent Baden

Bernd Grill, Schulschachreferent Württemberg